Heute gab es gute Nachrichten, schöne Augenblicke. Aber heute gab es auch seltsame Gespräche, die mich irritiert haben.
Manchmal balanciert man vorsichtig auf dem schmalen Grat zwischen Licht und Schatten, Freude und Trauer, und fürchtet sich davor, was passiert, wenn man abgleitet. Denn auf alles Schöne folgen auch immer traurige Momente und auf furchtbare Augenblicke folgen meist irgendwann auch wieder gute Erfahrungen.
Ich bin glücklich zur Zeit. Ich habe bald Urlaub, ich freue mich auf gemeinsame Momente mit meinem Freund, ich freue mich auf neue Chancen. Zwischendurch gibt es Einbrüche, Seitenhiebe aus anderer Richtung. Dann muss ich benommen innehalten, denn meist verstehe ich nicht sofort, was nun wieder passiert ist.
Aber ich weiß genau: Ich muss nur durchhalten, einen Schritt nach dem anderen gehen, abwarten. Eines Tages werde ich wissen, wie ich manches zu nehmen habe. Bis es soweit ist, bin ich nicht allein, habe ich Unterstützung. Das darf ich nur nicht vergessen.
Er ist an meiner Seite, egal, was passiert. Mit meinen Sorgen bin ich nicht allein, meine Ängste muss ich nicht in mir verschließen. Er ist da, immer liebend, immer beschützend. Einen Mann wie ihn habe ich noch nie erlebt. So wie er hat mir noch nie jemand gezeigt, wie wichtig ich ihm bin, wie viel ich ihm bedeute.
Hell und Dunkel liegen nah beieinander. Deshalb ist er immer an meiner Seite, um mich vor den drohenden Schatten zu schützen. Vor den Schatten in meiner Seele und vor den Schatten von außen.
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